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Vom bunten, uncoolen Nichtstun.

Am liebsten mache ich gerade NICHTS. Dabei dämmert mir diese Erkenntnis nur langsam. Tröpfelnd kommt sie in mich hinein, gerade so, als wolle sie mich nicht überrennen. Vielleicht hat sie gedacht: Wenn ich krachend in ihr Leben trete, muss ich ihr auch gleich den Fuß brechen. Oder einen Magen-Darm-Virus bescheren. Lass ich mal lieber, vielleicht rafft sie's auch so. Zugegebenermaßen: es fällt mir noch schwer, dem Nichtstun einladend die Tür aufzumachen. Eigentlich bin ich viel lieber aktiver. Habe Termine, Aufgaben, Besorgungen und Verabredungen. Das Nichtstun hebe ich mir gewöhnlich für den Urlaub auf. Da darf es sich dann richtig ausbreiten, so mit Luftmatratze und Erdbeerschorle

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© 2020 Caroline Winning.