Mein Ansatz

WAS IST DER INTEGRALE ANSATZ?
 

Integral bedeutet, „ALLES findet Platz in EINEM Bild“ und ist damit eine größtmöglich umfassende Sicht auf die einzelnen Dinge, Weltsichten, Elemente und Wertvorstellungen unserer Welt und der Menschen, die in ihr leben.
 

Im integralen Modell geht es um eine Verortung und neuen Interpretation des menschlichen Bewusstsein im Selbst, in der Kultur und Gott gegenüber. Es ist bemüht prämoderne, moderne und postmoderne, östliche und westliche Weltsichten sowie spirituelle Einsichten und wissenschaftliches Denken in ihr Menschen-, Welt-und Gottesbild zu integrieren.
 

Der Vordenker der Integralen Theorie ist Ken Wilber, US-Philosoph und Bewusstseinsforscher und einer der großen interdisziplinären Denker unserer Zeit.

 

Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine „Theorie von Allem“ zu entwickeln, eine „Landkarte, durch die wir die Wirtschaft, alle Systeme und Bereiche, das ‚große Weltspiel‘ besser verstehen.
 

Weitere integrale Pioniere sind vor allem Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Teilhard de Chardin, Sri Aurobindo, Karlfried Graf Dürckheim, Jean Gebser, Clare W. Graves.
 

DIE 4 QUADRANTEN

Die Quadranten helfen, alle Aspekte einer Sache in den Blick zu nehmen, ganzheitlich zu analysieren und Chancen wie Grenzen einer Veränderung zu erkennen.
 

Sie ermöglichen, Menschen sowie Systeme mit allen relevanten Dimensionen zu erfassen. Damit erhält man einen besonders schnellen Überblick über Handlungsfelder und Ressourcen.
 

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Der obere linke Quadrant erhält all das, was uns Menschen innerlich ausmacht: Gedanken, Gefühle, Erfahrungen, Bedürfnisse, Werte und Einstellungen. All dies ist weder mess- noch beobachtbar und braucht das Gespräch, um davon zu erfahren.

Der obere rechte Quadrant ist das äußere Gegenstück zum oberen linken Quadranten. Er enthält unsere gezeigten, angewandten Fähigkeiten, unser beobachtbares Verhalten und unsere körperliche Erscheinung, kurzum all das, was an uns Menschen messbar ist.

Der untere linke Quadrant enthält alle inneren, nicht messbaren Dimensionen eines „Wirs“, also einer Gruppe, Familie, Organisation oder Gesellschaft. Er enthält z. Bsp. die gemeinsamen Werte und Traditionen, geteilte Normen und Bedürfnisse, eine gemeinsame Vision und enthält damit alles, was man allgemein unter einer Kultur versteht.

Der untere rechte Quadrant beschreibt das sichtbare Umfeld mit seinen Rahmenbedingungen, Gesetzen und Richtlinien, Infrastrukturen und Prozessen, die das kollektive Wir beeinflussen und einrahmen.

Egal für welches Thema: mit einer Analyse mit Hilfe der Quadranten wird leicht und schnell deutlich, für welchen Bereich blinde Flecken bestehen, wo Ressourcen vorhanden sind und was es braucht, um den nächsten Schritt zu gehen.
 

Die 5 Bestandteile oder Schlüsselelemente
der Integralen Theorie sind:
  • Die 4 Quadranten

  • Die Entwicklungsebenen oder Bewusstseinsstrukturen

  • Die Entwicklungslinien

  • Die Zustände

  • Die Typen

Die Kenntnis und Anwendung der
Integralen Theorie ermöglicht es:

 

  • Komplexe Themen und ihre Wechselwirkungen verständlich darzulegen

  • Sich auf das Wesentliche zu fokussieren

  • Effektive, ganzheitliche Lösungsstrategien zu entwickeln

  • Die eigene Entwicklung und ihre Stolperfallen besser zu verstehen

  • Gelassener und geduldiger zu werden
     

Die Entwicklungsebenen oder Bewusstseinsstrukturen

Menschliches Bewusstsein hat sich im Laufe der Jahrmillionen entwickelt. Es ist komplexer, differenzierter und sich selbst bewusster geworden. Bewusstseinsentwicklung ist eine dynamische Entfaltung, nicht abgeschlossen und hat sich sprunghaft und diskontinuierlich in verschiedenen Phasen entwickelt.
 

In den letzten 120.000 Jahren sind durch die Veränderungen der Welt und die damit steigende Komplexität eine Reihe von sehr unterschiedlichen Bewusstseinsstufen entstanden (auch Level, Ebenen oder Wellen genannt).


Die Entwicklungslinie startet bei beige (Stufe 1, Farbe der Sahara) und geht über purpur (Stufe 2, Häuptlingsfarbe), rot (3, heißblütig, Feuer), blau (4, himmelblau, königsblau), orange (5, flüssiger Stahl), grün (6, Wald/Natur), gelb (7, Sonne) nach türkis (8, Ozean aus dem All gesehen).

 

Dabei „pendelt“ die Entwicklung in einer Art Spirale von einer Betonung der Individualität zu Gruppenfokus immer hin und her.

 

Eine Weiterentwicklung passiert vor allem dann, wenn sich entweder das Umfeld verändert und einen „zwingt“, ein höheres, komplexeres, umfassenderes Bewusstsein als „Antwort“ (Anpassung) zu entwickeln, oder wenn man die Stufe, auf der man sich befindet, ausgelebt hat, sie leid geworden ist, sie unzureichende Antworten liefert oder durch eine Lebenskrise plötzlich andere Dinge wichtiger werden.

1. Beige - archaisch:
Vor 120.000 Jahren, als unsere Vorfahren (Homo erectus und Homo sapiens) noch in Afrika lebten, gab es nur EINE „Weltsicht“, ein archaisches, instinkthaftes, sehr tierähnliches „Bewusstsein“ (eher Unbewusstsein – ein Erkennen des eigenen „Ich“ kommt erst in der Stufe 3/rot). Hier ging es nur darum, wie man überleben kann („nackte“ Existenz, Nahrung, sicherer Schlafplatz).

2. Purpur - Magie und Stammesbewusstsein:
Ein erstes neues Bewusstsein entstand vor ungefähr 50.000 Jahren bei der Bildung von Stämmen und Clans. Das erste Weltbild ist animistisch, d.h. alles ist belebt und voller Geister, eine magische Welt voller Tabus, Wortmagie und Aberglauben. Die Ahnengeister werden verehrt, es entstehen Rituale, um die Geister/Götter zu besänftigen. Die Stämme entwickeln Traditionen und geben diese an die nächste Generation weiter.


Die von Naturvölkern überblickte Welt ist sehr klein, noch sehr regional. Jede Flussbiegung hat einen Namen, aber noch nicht der ganze Fluss (weil der in seiner Gänze noch gar nicht „gesehen“ wird). Das Lernen ist reflexartig, imitierend und unbewusst.


In dieser magischen Welt befindet sich das Kleinkind und glaubt an Wunder und Zauberei (seiner Eltern). Und es kann auch häufig Geister sehen und z.B. mit seinem Teddy reden. Kleinkinder haben hauptsächlich Delta- und Theta-Gehirnwellen (die wir Erwachsenen in dieser Form nur in sehr tiefen Entspannungszuständen, im Tiefschlaf oder in der Meditation haben) und dadurch leben sie in einer subtilen Welt, tlw. mit hellseherischen Fähigkeiten.


Erwachsene auf dieser Stufe finden wir heute noch bei einigen wenigen Naturvölkern und Stammesmenschen (z.B. im Amazonasgebiet, in afrikanischen und asiatischen Dörfern, in Reservaten, etc.).

3. Rot - Egozentrische Macht:
Vor ca. zehn- bis zwanzigtausend Jahren „lösten“ sich starke Persönlichkeiten aus dem Gruppenbewusstsein des Stammes. Es entstand erstmals ein Ich- Bewusstsein, ein Sich-getrennt-fühlen von Anderen. Eine mythische Denkwelt beginnt: Helden, Kriegerbewusstsein, Machtpersonen und Egozentrikern. Mit kriegerischer Gewalt werden jetzt andere Stämme überfallen und es entstehen größere Reiche und Imperien. Der Vorteil dieser Stufe für die Menschheit: ist die neue genetische Vielfalt.


Egozentrik, Impulsivität und Macht stehen jetzt im Vordergrund. Nur der eigene Vorteil ist wichtig („zur Hölle mit den Konsequenzen!“). Die neue Einstellung ist: Die Welt ist ein gefährlicher Dschungel, ich muss mich wappnen. Es muss nur mir gut gehen. Dafür geht man auch - im wahrsten Sinne - über Leichen. Gewissen und Schuldgefühle sind hier noch nicht vorhanden, diese entstehen erst in der nächst höheren Stufe 4 (blau). Aber es gibt auch die tapferen Helden.


Auf dieser Stufe befinden sich Kinder ca. ab dem 2. Lebensjahr. Das mythische Bewusstsein zeigt sich in der Liebe zu Mythen und Helden (heute oft Pop-Idole) und in der spielerischen Entwicklung einer eigenen (trotzigen) Persönlichkeit. Das Kind sucht seinen eigenen Vorteil, notfalls brüllend. In dieser Welt ist alles erlaubt, wobei man nicht erwischt (bestraft) wird. Lügen ist normal und wird gar nicht als Lüge gesehen (der Begriff„Lüge“ kommt erst in Blau).


Rot finden wir auch bei jugendlichen Banden, bei vielen Kriminellen, die sich (noch) nicht bis blau entwickelt haben, oder auch in Unternehmen mit korrupten, mafiösen Strukturen, die die Konkurrenz einfach ausschalten.

4. Blau - Mythische Ordnung:
Ein wichtiger Schritt für das soziale Miteinander und die Eindämmung der „roten Impulsivität/Gewalt“ war die Entstehung des blauen Bewusstseins vor ca. 4.000 Jahren als Folge von Ackerbau, Sesshaftigkeit und Entstehung von Städten. Der Andere (das DU ) wird wichtig, statt Egozentrik entsteht Soziozentrik und Rücksichtnahme (zweite Wahrnehmungsperspektive). Das Weltbild wandelt sich von mythisch zu mythisch-rational, das Leben bekommt höheren Sinn (die Mythen bekommen eine Begründung). Blau ist die Entstehungszeit aller Hochreligionen.

Das soziale Miteinander erhält durch hierarchische, absolutistische, patriarchalische Strukturen, Rollen, Regeln und Gesetze eine feste Ordnung, die für eine stabile Sicherheit sorgt (Polizei, Militär). Es gibt einen obersten Herrscher an der Spitze der Hierarchie (Monarch, manchmal sogar „von Gott ernannt“), der „von oben“ über feste Regeln und Gesetze wacht und nicht mehr wie in Rot willkürlich bestimmt. Treue, Loyalität und Glauben (an die „Einzige Wahrheit“) wird belohnt. Es gibt ein Glaubenssystem, eine Bibel (Koran, Manifest, etc.), an die man sich zu halten hat und das Miteinander regelt. Wenn ich alles richtig mache, gehöre ich dazu.


Das Interesse richtet sich auf Titel, gesellschaftliche Positionen und Sicherheit. Es entstehen Gewissen und Schuldgefühle, wenn man gegen die Regeln verstößt (eine innere Stimme sagt einem jetzt, was richtig ist; diese klingt oft wie die Stimme von Vater, Mutter oder anderen „Erziehern“). Die Welt wird in gut oder böse, richtig oder falsch, schwarz oder weiß eingeteilt.


Diese konservative, konformistische und soziozentrische Sicht haben heute noch mehr als 30% der Erwachsenen in der westlichen Welt und ist häufig in Bürokratien und Großunternehmen zu finden.
Ab der Grundschule entwickeln wir uns zum (blauen) braven, angepassten Kind. Ab jetzt wollen wir alles richtig machen, wie die anderen. Wir werden (uniform-tragende) Konformisten.


5. Orange - Vernunft, Ratio:
Die moderne Welt der Wissenschaft und des Materialismus entwickelte sich ab der Zeit der Renaissance (15./16. Jahrhundert). Kunst, Moral und Wissenschaft werden differenziert (Trennung von Kirche und Staat). Statt der „von oben“ verkündeten Wahrheit macht es sich die Wissenschaft zur Aufgabe, die Wahrheit zu finden und zu beweisen. Statt Monarchie und Fürstentümern entstehen /z.B. durch die französische Revolution) Demokratien.


Die 3. Wahrnehmungsposition (Meta-Position), die „auf die Dinge“ schaut, wird möglich. Mein subtiles Ich erwacht und beschert mir ständig neue Ideen, die ich im frühen Orange noch nicht priorisieren kann. Zu den ersten Errungenschaften diese Bewusstseins gehört die Dampfmaschine und somit der Beginn der Industrialisierung. Durch die Entwicklung von Maschinen wurde erstmals der Einsatz von Sklaven unnötig. In der Politik entstehen Demokratien. Mein neues Ich will mitbestimmen, kämpft um seine Rechte.
Auf dieser Stufe finden wir Streben nach persönlichem, maximalem Erfolg, Wissen und individueller Freiheit. Die Herdenmentalität der blauen Stufe wird verlassen, Regeln werden berücksichtigt, sind aber nicht mehr „heilig“. Jetzt gilt: "Leistung muss belohnt werden!“, "Jeder kann gewinnen!“ und „Vom Tellerwäscher zum Millionär!“. Genieße dein Leben jetzt (und warte nicht auf die Belohnung im Himmel). Westlicher Anteil ca. 40%, d.h. die Hauptebene der erwachsenen Welt.


Unternehmen stehen im Wettkampf zueinander, ständig auf der Suche nach immer besseren, effizienteren Geschäftsprozessen (best practice). Die rote Ebene wird in entwickelter Form gelebt, vom reinen „Win“ zu „Win-win“.


In der westlichen Welt beginnt die orange Stufe meist während der Pubertät. Ab jetzt stelle ich alles aus einer Metaperspektive kritisch in Frage (Eltern, Lehrer, Religion). Ich beginne meine eigene Meinung zu bilden, eigenverantwortlich zu handeln und meine subtile Kreativität zu nutzen.

6. Grün - Sensitives Selbst:
Diese postmoderne Sicht, die zur 68er-Zeit ihren Durchbruch hatte, steht für multikulturelles Bewusstsein, Pluralismus, Ökologie und Gleichberechtigung. Das "Wir" rückt wieder in den Vordergrund., diesmal als subtiles Miteinander-SEIN (und nicht mehr als konkret- geregeltes, blaues Gruppen-Wir) Der Mensch sucht Frieden mit sich (Selbsterfahrung) und anderen. Statt Kopf/Vernunft und linker Gehirnhälfte werden Bauch/Gefühle und rechte Gehirnhälfte wichtig. Die Individualität und das Wertvolle eines jeden Menschen wird wertgeschätzt. Aus den Materialisten werden Idealisten.


Grundlage ist eine 4. Wahrnehmungsposition: ich betrachte alles systemisch, kontextabhängig. Als Beobachter des Beobachters (Metaperspektive) kann ich die Art des Beobachtens reflektieren und erkenne, das alles relativ ist. Wahrheit ist eine Konstruktion. Die Einstellung ist nun relativistisch: Jeder ist richtig (gleich) und jeder hat Recht - ich habe mein Weltbild und Du darfst Dein Weltbild haben. Keine/r kennt die Wahrheit. Hierarchien und Bewertungen werden abgelehnt (daher mag Grün auch das wieder bewertende Gelb nicht: Grün sieht bei Gelb Rot).


Wird die vorhergehende orange Stufe nicht richtig integriert, so kommt es zur Ablehnung aller „orangen Symbole“ (Kopf/Logik, Materie, Geld, etc.) und zur Überbetonung der Gefühle. Die relativistische Haltung gepaart mit Ablehnung jeglicher Hierarchien kann zu einer Gleich-Gültigkeit führen, die nicht erkennt, dass Ansichten besser oder schlechter sein können. Es wird nicht erkannt, dass es neben pathologischen Herrschafts-Hierachien (mitUnterdrückung) auch gesunde Wachstumshierarchien gibt (siehe Stufe 7).
Der Anteil in der westlichen Welt beträgt ca. 20-25%.


7. Gelb - Integral:
Meta-systemisches "Big Picture"-Denken und flexibles Handeln sind die Antwort auf ungeordneten Pluralismus und komplexe Probleme, wie etwa globale Ökologie, sich zusehends rascher entwickelnde Technologien und auch die Klima-Katastrophe.


Alles befindet sich in Systemen in Systemen in Systemen, holarchisch geordnet (die gesunde Form von Hierarchie). Während Menschen auf den Stufen 1 bis 6 die eigene Sicht für die einzig richtige halten, wird es auf der gelben Stufe möglich, alle Stufen wertzuschätzen und interpenetrativ zu integrieren: ein Unternehmen braucht die Kraft der purpurnen Wurzeln, rote Durchsetzungsstärke, blaue Struktur & Sicherheit, orange Vernunft & Effektivität und ein grün- sensibles, wertschätzendes Miteinander.
 

Dieses integrale Bewusstsein entsteht gerade erst (Anteil ca. 1-2% in der westlichen Welt). Personen mit hoher Verantwortung sollten idealerweise aus diesem Bewusstsein heraus denken und handeln. Für die globalen Probleme, die wir inzwischen haben, wäre dies NOT-wendig, da die Betroffenen auf sehr unterschiedlichen Ebenen sind und nur der Integrale all-parteiliche Lösungen für alle Stufen finden kann, die dann in die jeweilige „Stufensprache“ übersetzt werden müssen.

8. Türkis – Holistisch:
Nach Susanne Cook-Greuter ist man auf türkis konstrukt-bewusst: man erkennt ständig, wie durch Perspektiven und auch Sprache eine Welt entsteht. Die fünfte Wahrnehmungsperspektive ist ein ständiges Bewusstsein von Bewusstsein. Es entstehen - zunächst unkontrollierbar - flashartige Zeugenbewusstseins-Zustände – ich bin mir meiner Ich-Illusion bewusst und beobachte mich in der Selbstkontraktion.
Hier sind erst weniger als 0,1% der Bevölkerung.

Während „gelb“ eher säkular ist (systemisch denkend, auf Funktionalität achtend - diesmal aber mit einem subtilen [grünen] Wir statt dem konkreten, blauen Wir), ist „türkis“ durch die fünfte Wahrnehmungsperspektive spirituell. Stufe 8 ist wiederum eine reifere Form von Spiritualität, die über die Subtilität von „grün“ hinausgeht und die im Gegensatz zu grün alle Ebenen der Spirale sieht und umfasst.


Wilber beschreibt die türkise Stufe wie folgt: Universale holistische Systeme, Holons/Wellen von integrativen Energien; Vereinigung von Fühlen und Wissen; multiple Ebenen, verwoben in ein bewusstes System. Eine universelle Ordnung, in einer lebendigen, bewussten Weise, die nicht auf äußeren Regeln (blau) oder Gruppenbindungen (grün), beruht. Eine "große Vereinigung", eine "Theorie von Allem" ist möglich, in Theorie und Verwirklichung. Manchmal erscheint die Emergenz einer neuen Spiritualität als ein Netzwerk von allem, was existiert.

 

Das türkise Denken verwendet die gesamte Spirale; sieht verschiedene Ebenen der Interaktion, erkennt Resonanzen und Obertöne, die mystischen Kräfte, und das alles erfüllende Fließen, das jede Organisation durchdringt.

9. Koralle – Transpersonal:
Einzelne Personen (wie z.B. Ken Wilber) befinden sich inzwischen sogar auf einer noch höheren Stufe mit 6. Wahrnehmungsperspektive (aktive Gestaltung des kausalen Ich, bzw. das kausale „Wir“), die schon trans-personal ist. D.h. sie leben dauerhaft in einer All-Eins-Welt, die man sonst nur in kausalen (Meditations-)Momenten zustandsweise erfährt. Jedes Ich ist jetzt eine bewusste Selbstkontraktion (die ich evtl. brauche, damit ich mit anderen kommunizieren kann).

Quelle: Rolf Lutterbeck

 

It ́s true, but partiell.

Ken Wilber
 

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